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Der Unterschied zwischen guten und schlechten Schreibern

Der Unterschied zwischen guten und schlechten Schriftstellern hat wenig mit Können zu tun. Er hat mit Ausdauer zu tun. Schlechte Autoren geben auf. Gute Autoren machen weiter. Das ist alles, was zählt.

Was machen gute Autoren?

Gute Autoren üben. Sie nehmen sich Zeit, um zu schreiben, und um zu überarbeiten, bis es genau richtig ist. Sie verbringen Stunden und Tage damit, nur zum Überarbeiten.

Kritik nehmen gute Schreiber an und sagen „Danke“ zu hilfreichem Feedback. Sie hören sowohl auf die äußeren als auch auf die inneren Stimmen, die sie antreiben. Und sie nutzen das alles, um ihre Arbeit besser zu machen. So entsteht ein effektiver Aufsatz mit einem persönlichem Schreibstil.

Gute Schreiber haben sich mit der Tatsache abgefunden, dass erste Entwürfe schlecht sind und dass das wahre Kennzeichen eines Meisters die Hingabe an das Handwerk ist. Es geht nicht darum, in Schüben der Inspiration zu schreiben. Es geht darum, die Arbeit zu tun.

Sie können das tun, weil sie an das glauben, was sie tun. Sie verstehen, dass es mehr ist als ein Beruf oder ein Hobby. Es ist eine Berufung. Sie sind weniger verschwenderisch und nutzen die Zeit.

Gute Schreiber sind keine Perfektionisten, aber sie haben die Disziplin gelernt, ihre Arbeit zu verschicken und sie der Welt zu zeigen.

Was gute Schreiber nicht tun

Schlechte Schreiber verstehen die oben genannten Dinge nicht und das ist genau das, was sie zu schlechten Autoren macht. Sie gehen davon aus, dass ihr Schreiben ein gewisses Niveau erreicht hat und sind daher oft verschlossen gegenüber dem Editieren oder Umschreiben. Sie können hochmütig, stolz und arrogant wirken.

Aber in Wirklichkeit sind es Faulheit und Angst (meistens Angst).

Warum editieren sie nicht? Warum schreiben sie nicht weiter? Warum geben sie dem Mythos des Über-Nacht-Genies nach? Weil sie Angst haben, die Arbeit zu machen und zu versagen. Das Ergebnis ist, dass ihre Arbeit verstreut und unzusammenhängend ist, nicht annähernd so gut, wie sie denken.

Wie ist man anders?

Ein guter Autor ist bescheiden. Unabhängig von ihrem Können sind sie entschlossen, den Schreibprozess bis zur Vollendung durchzuziehen. Egal wie zermürbend oder schwierig es ist, das Schreiben soll gut werden.

Was also kannst Du, der angehende Schriftsteller, der etwas zu sagen hat, tun?

Triff eine Entscheidung!

Entscheide dich, anders zu sein. Mache weiter, wenn andere es nicht tun. Gehen die Extrameile, die die meisten nicht gehen wollen und sei erstaunlich, indem du durchhältst.

Nimm auch mal einen schlecht bezahlten Job an und stecke die Stunden hinein, die Du hast. Es wird sich auszahlen. Aber es ist ein weiter Weg.

Verlasse Dich nicht nur auf Dein Talent. Und wenn Du nicht so gut bist, nun, hier ist die gute Nachricht: Du kannst besser werden.

Wenn Du das tust, wenn Du Dir die Zeit nimmst, Dein Schreiben großartig zu machen, wird es sich auszahlen.